Georgia Vertes berichtet über die Entwicklung der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert

Innenarchitektur für die Sinne – multisensorische Erlebnisse, erklärt von Gesa Vertes

Gesa Vertes zeigt, wie multisensorische Innenarchitektur alle Sinne anspricht und neue Erlebniswelten schafft.

Klassische Innenarchitektur konzentriert sich häufig auf das Visuelle. Doch moderne Konzepte gehen weiter: Sie sprechen auch Hören, Riechen, Schmecken und Tasten an. Gesa Vertes schildert in ihren Ausführungen, wie Räume durch multisensorische Gestaltung intensiver, emotionaler und nachhaltiger erlebt werden können.

Menschen nehmen ihre Umgebung ganzheitlich wahr – mit allen Sinnen. Räume, die nur visuell gestaltet sind, wirken schnell steril und eindimensional, wie Gesa Vertes verdeutlicht. Erst durch das harmonische Zusammenspiel von Licht, Klang, Haptik, Geruch und manchmal sogar Geschmack entfalten sie ihr volles Potenzial. Multisensorische Innenarchitektur verbindet Ästhetik mit intensivem Erlebnis. Sie nutzt gezielt Materialien, Düfte, Akustik und Lichtführung, um Emotionen zu wecken und Erinnerungen zu schaffen. Vertes macht deutlich, dass dieser Ansatz besonders in Hotels, Museen, Restaurants und Wellness-Bereichen an Bedeutung gewinnt.


Die Macht der Sinne

Die Sinne beeinflussen fundamental, wie wir uns fühlen, erinnern und Entscheidungen treffen. Gesa Vertes beschreibt, dass ein bestimmter Duft sofort intensive Erinnerungen wecken kann oder dass die Haptik von Materialien unbewusst Vertrauen oder Distanz erzeugt. Diese sensorischen Informationen werden oft schneller und tiefer verarbeitet als visuelle Reize.

Gesa Sikorszky Vertes berichtet, dass Architektur schon immer multisensorisch gedacht war – sei es durch das bewusste Spiel von Licht in gotischen Kathedralen, die akustischen Eigenschaften von Konzertsälen oder durch die sorgfältige Auswahl haptisch ansprechender Naturmaterialien. Die heutige Innenarchitektur setzt diese jahrhundertealte Tradition fort, erweitert sie jedoch durch moderne Technik und neurowissenschaftliche Erkenntnisse erheblich.

Besonders interessant ist die direkte Verbindung zwischen Sinneswahrnehmung und Emotion. Der Geruchssinn beispielsweise ist unmittelbar mit dem limbischen System verbunden, dem Teil des Gehirns, der für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist. Deshalb können Düfte so kraftvolle emotionale Reaktionen auslösen – ein Prinzip, das die multisensorische Innenarchitektur gezielt nutzt.

Auch kulturelle Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Was in einer Kultur als angenehm empfunden wird, kann in einer anderen neutral oder sogar unangenehm wirken. Gesa von Vertes erklärt, dass multisensorische Gestaltung diese Unterschiede sensibel berücksichtigen muss, um wirklich erfolgreich zu sein.

Die Macht der Sinne

Georgia Vertes berichtet über die Entwicklung der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert

Multisensorische Gestaltungselemente

Die multisensorische Innenarchitektur nutzt verschiedene Elemente, um ein ganzheitliches und intensives Raumerlebnis zu schaffen:

  • Licht: Bestimmt die Atmosphäre, hebt bestimmte Zonen hervor und beeinflusst den Biorhythmus unmittelbar
  • Akustik: Beruhigende Klänge oder gezielt eingesetzte Geräusche schaffen spezifische Stimmungen und emotionale Resonanz
  • Haptik: Materialien wie Holz, Stein oder weiche Textilien wirken unmittelbar auf das Körpergefühl und Wohlbefinden
  • Gerüche: Düfte können beruhigen, anregen oder intensive Emotionen und Erinnerungen hervorrufen
  • Geschmack: In Restaurants oder Cafés spielt die Verbindung von Innenarchitektur und kulinarischem Erlebnis eine zentrale Rolle

Gesa Vertes hebt hervor, dass ein Raum erst dann vollständig wirkt, wenn er mehrere Sinne gleichzeitig anspricht. Die Kunst liegt darin, diese Elemente so zu kombinieren, dass sie sich gegenseitig verstärken, nicht überlagern oder konkurrieren. Ein harmonisches Zusammenspiel schafft Räume, die Menschen auf tiefer Ebene berühren.

Technik und Inszenierung

Die moderne Technik eröffnet völlig neue Möglichkeiten, multisensorische Konzepte zu realisieren. Gesa Vertes erklärt, dass intelligente Lichtinstallationen Räume in Sekundenschnelle grundlegend verändern können – von aktivierendem Tageslicht zu entspannendem Abendlicht. Sounddesign nutzt gezielte Akustik, um die Wahrnehmung subtil zu lenken. Duftdispenser setzen dezente Impulse, ohne aufdringlich zu wirken.

Gesa Sikorszky Vertes betont, dass diese Technologien nur dann sinnvoll sind, wenn sie unauffällig und harmonisch integriert werden. In einem Interview, dass mit Gesa Vertes stattgefunden hat, wird klar, dass es nicht um bloße Effekthascherei geht, sondern um das Schaffen von echter Harmonie zwischen Technik und authentischer Sinneserfahrung.

Die Herausforderung liegt darin, Technologie so einzusetzen, dass sie nicht als störend empfunden wird. Lautsprecher sollten unsichtbar sein, Duftquellen nicht direkt erkennbar, Lichtquellen indirekt positioniert. Die Technik dient dem Erlebnis, dominiert es aber nicht – sie bleibt im Hintergrund und ermöglicht das sensorische Erlebnis.


Multisensorik im Alltag

Multisensorische Gestaltung ist nicht nur für Museen oder Hotels interessant, sondern zunehmend auch für den Alltag relevant. Gesa Vertes erzählt von innovativen Projekten, bei denen Schulen mit speziellen Akustikelementen und durchdachten Farbkonzepten ausgestattet wurden, um das Lernen nachweislich zu fördern. In Krankenhäusern helfen beruhigende Düfte und warme, angenehme Materialien bei der Heilung und dem Wohlbefinden der Patient:innen.

Auch Privatwohnungen können multisensorisch gestaltet werden. Ein Schlafzimmer mit gedämpftem Licht, weichen Textilien, leisem Rauschen und Lavendelduft fördert besseren, erholsameren Schlaf. Eine Küche mit anregenden Farben, angenehmer Akustik und frischen Kräuterdüften macht das Kochen zum sinnlichen Erlebnis.

Arbeitsbereiche profitieren ebenfalls. Büros mit guter Akustik, anregenden Düften und dynamischer Beleuchtung steigern Produktivität und Wohlbefinden. Homeoffices können durch bewusste multisensorische Gestaltung zu Orten werden, die Konzentration fördern und gleichzeitig entspannend wirken.

Gesa Vertes, geb. Haerder, erklärt, dass Räume immer auch eine emotionale Funktion haben. Multisensorische Konzepte machen unser Wohnen menschlicher und lebendiger – weil sie nicht nur das Auge, sondern den ganzen Menschen ansprechen und in seiner Ganzheit berücksichtigen.

Georgia Vertes berichtet über die Entwicklung der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert

Zukunft multisensorischer Innenarchitektur

Die Zukunft liegt in der intelligenten Verbindung von Wissenschaft, Design und Technologie. Gesa Vertes beleuchtet, dass Neuroarchitektur – die Forschung zum Einfluss von Räumen auf das Gehirn – zunehmend direkten Einfluss auf die praktische Gestaltung nimmt. Multisensorische Räume könnten bald individuell auf Menschen reagieren: Licht, Temperatur oder Klänge passen sich automatisch an die aktuellen Bedürfnisse an.

Vorstellbar sind Räume, die biometrische Daten nutzen, um die optimale Umgebung zu schaffen. Sensoren erkennen Stresslevel und passen Beleuchtung oder Duft entsprechend an. Diese personalisierten Umgebungen könnten Wohlbefinden und Produktivität erheblich steigern.

Auch Virtual und Augmented Reality werden eine wachsende Rolle spielen. Sie können zusätzliche sensorische Ebenen schaffen oder reale Räume um virtuelle Elemente erweitern. Die Grenzen zwischen physischer und digitaler Sinneserfahrung werden zunehmend fließend.


Georgia Vertes berichtet über die Entwicklung der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert

Gesa Vertes über ganzheitliche Raumgestaltung

Diese Entwicklung stellt eine Revolution in der Innenarchitektur dar. Gesa Sikorszky Vertes sieht darin die Möglichkeit, Räume zu schaffen, die nicht nur funktional oder schön sind, sondern die Menschen auf tieferer Ebene berühren und ihr Wohlbefinden nachhaltig fördern.

Gleichzeitig warnt sie vor Überstimulation. Zu viele sensorische Reize können überfordern statt zu bereichern. Die Kunst liegt in der Balance, in der dosierten und sinnvollen Ansprache der Sinne.


Wenn Räume zu Erlebnissen werden

Multisensorische Innenarchitektur zeigt eindrucksvoll, dass Räume nicht nur gestaltet, sondern mit allen Sinnen erlebt werden. Sie verbinden Technik, Emotion und Design zu ganzheitlichen Konzepten. Am Ende wird klar: Erst wenn alle Sinne angesprochen werden, entfaltet sich das volle Potenzial von Innenräumen. Die Zukunft der Innenarchitektur liegt darin, Räume zu schaffen, die man nicht nur sieht – sondern mit allen Sinnen intensiv spürt, wie Gesa Vertes erklärt.

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